Kaufhaus Schocken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Silvio Steffens   
Montag, den 29. September 2008 um 20:39 Uhr

Der berühmte halbrunden Kaufhaus-Bau in der Brückenstraße in Chemnitz – ein Werk des bedeutenden Architekten Erich Mendelsohn, entworfen 1927 und drei Jahre später, 1930 eröffnet – soll das Haus der Archäologie in Chemnitz werden.

Das Chemnitzer Kaufhaus Schocken gehört so zu den bedeutendsten Bauten der Klassischen Moderne Europas und wurde - wie das Haus Tietz - bis vor wenigen Jahren noch als Warenhaus genutzt.
Das für die Brüder Simon und Salman Schocken erbaute Kaufhaus wurde als neungeschossiger Stahlbetonskelettbau errichtet. Die 70 Meter lange Betonvorhangfassade folgt dem Straßenverlauf und wölbt sich in den Stadtraum.

Architektonische Besonderheiten:

Die Brüstungsbänder sind mit Travertin verkleidet. Die Stützenkonstruktion tritt 3,50 Meter hinter die Fassade zurück und ermöglicht eine vollkommen freie Geschossfenster- und Schaufensterfront. Die verglasten Treppenhäuser, das Erdgeschoss und die Treppenhäuser sind einen Meter zurück versetzt, siebtes bis neuntes Geschoss sind als Staffelgeschosse ausgebildet.
Quelle: Stadt Chemnitz, Stadtentwicklungsamt, Pressestelle